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13.10.20

Zweiradmechatroniker: Rollt dank dir! #whatyouwant

Antrieb spielt nicht nur in der Industrie eine Rolle, sondern auch in der alltäglichen Fortbewegung. Egal ob Zwei- oder Vierrad. Die letzten Monate haben gezeigt, dass der Drahtesel noch lange nicht zum alten Eisen gehört, so verlangt das Fahrrad als virensicheres Transportmittel nach wie vor nach seinem Platz im Straßenverkehr – in Bremen gibt´s jetzt sogar schon Deutschlands erste Fahrradzone, inklusive Neuerung der Straßenverkehrsordnung und Beschilderung. Dazu wird sowohl bei den zwei- als auch bei den vierrädrigen Gefährten das Thema E-Antrieb immer wichtiger. Soweit so gut, aber wer kümmert sich eigentlich, wenn der Antrieb streikt? Oder der Gang nicht eingelegt werden kann oder die Bremse versagt?


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Foto: H_Ko - stock.adobe.com

Ob klappriges Rad vom Studenten, Hightech-Rennrad vom Sportler, kleines Hipster-Moped oder dicke Harley, wenn da irgendwo was klemmt oder hackt, bist du als Zweiradmechatroniker gefragt. Grundsätzlich kennst du dich nämlich mit Fahrrad und Motorrad aus. Allerdings gibt’s da doch auch einige Unterschiede – deshalb spezialisierst du dich während der Ausbildung entweder auf Fahrrad- oder auf Motoradtechnik. Wobei das eine nicht weniger anspruchsvoll ist als das andere – gerade angesichts der Zunahme an E-Bikes. Du wartest, reparierst und rüstest jegliche Zweiräder auf. Dabei bist du handwerklich tätig. Du lotest, schweißt, fräst und bohrst. Du stellst elektrische Anlagen und Antriebssysteme ein, prüfst mit Messgeräten Leitungen, Verbindungen und Batteriestande und schließlich hast du auch ein Händchen für Pedaltreter und Motorradfans selbst, denn auch das Verkaufen und Beraten gehört zu deinen Aufgaben.

Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre.

Du arbeitest bei Herstellern von Fahrrädern, Reparaturbetrieben, im Einzelhandel mit Fahrrädern und Zubehör, im Fahrradverleih, in Reparaturwerkstätten oder bei Herstellern von Krafträdern und Motorrad oder Ersatzteilhändlern. (mü)

Voraussetzungen:

  • handwerkliches Geschick und technisches Verständnis
  • Interesse an Fahrzeugen
  • gute Noten in Mathe und Physik
  • gute Auge-Hand-Koordination
  • Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein
  • körperliche Fitness
  • gute Kommunikationsfähigkeit und Beratungsgeschick