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03.03.21

Werkstoffwissenschaft (Studium) - Erkennen, was die Welt zusammenhält

So ähnlich hat es Goethe in seiner Tragödie „Faust“ bereits formuliert. Studenten der Werkstoffwissenschaft erfahren dabei aus erster Hand, wie viele Möglichkeiten sich ergeben, wenn man buchstäblich tief in die Materie eintaucht. Das Studium, das man beispielsweise an der TU Ilmenau und der Friedrich-Schiller-Universität in Jena aufnehmen kann, vermittelt die nötigen Kenntnisse, um Materialien und Herstellungsprozesse zu erforschen und weiterzuentwickeln. Ziel ist es, unser Morgen nicht nur innovativer, sondern womöglich auch sauberer zu machen.


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Foto: Me studio - stock.adobe.com

Ebenso wie beim Ausbildungsberuf des Werkstoffprüfers handelt es sich bei der Werkstoffwissenschaft um einen Bereich mit echtem Wachstumspotenzial. Nach dem Abschluss gibt es fast uneingeschränkte Möglichkeiten. Sei es die Energie- und Umwelttechnik, die Mikro- und Nanotechnologie oder auch die Kommunikations- und Informationstechnik. Die Fähigkeiten, die während des Studiums vermittelt werden, und auf die man nach dem Bachelor auch mit einem Masterstudium aufbauen kann, werden in der gesamten Industrie benötigt und Fachkräfte händeringend gesucht.

Die Regelstudienzeit für den Bachelorstudiengang Werkstoffwissenschaft liegt bei sechs Semestern. Zudem muss man – im Gegensatz zu den meisten Ingenieurstudiengängen – vor Studienantritt kein Grundpraktikum nachweisen. Das BA-Studium vermittelt grundlegende Kenntnisse des Aufbaus und der Eigenschaften eines Werkstoffs unter Berücksichtigung von Herstellung, Bearbeitung, Entsorgung und Recycling. Ein großer Pluspunkt des Studiums in Thüringen ist, dass sich die TU Ilmenau und die Friedrich-Schiller-Universität in Jena gegenseitig ergänzen. Es handelt sich um einen so genannten Verbundstudiengang, bei dem die Stärken beider Universitäten zum Einsatz kommen. Das heißt, dass in Ilmenau besonders die praktische und anwendungsorientierte Werkstofftechnik im Mittelpunkt steht, während man in Jena die Grundlagen der Materialwissenschaft vermittelt bekommt. Jeder Student kann so die Angebote beider Universitäten individuell und bestmöglich nutzen.

Das Studium punktet dabei ganz klar in Sachen Abwechslung, da es Theorie und Praxis eng miteinander verbindet.
Jeder Student profitiert von den Inhalten artverwandter Studiengänge wie den  Ingenieurwissenschaften (Maschinenbau, Informatik, Elektrotechnik und Betriebswirtschaft), die durch die Werkstoffwissenschaften ergänzt werden. Zudem kann man individuelle Vertiefungen wie Kunststofftechnik oder Anorganische-nichtmetallische Werkstoffe wählen.

Da es sich um einen praxisorientierten Studiengang handelt, sind mehrere Praktika vorgesehen, die an der TU Ilmenau in den unieigenen Laboren absolviert werden können.
Werkstoffwissenschaft vereint das Beste aus Forschung und Entwicklung und ist daher ein besonders zukunftsorientierter Studiengang, der für seine Absolventen viele Chancen und Möglichkeiten bietet. (is)