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20.10.20

Produktionstechnik (Studium): Mit Feuer bei der Sache #whatyouwant

Felix hat ein duales Studium in Produktionstechnik gemacht. Er ist in der Karriereheimat verwurzelt, hat Freunde und Vereine in seiner Region.


Produktionstechnik, duales Studium, Hirschvogel, Mark-suhl, Dualen Hochschule Gera-Eisenach, Bachelor of Engineering

Fotos: PPB, Hirschvogel

Mit Leib und Seele Feuerwehrmann sein, das ist es, was Felix wichtig ist. Schon seit einigen Jahren engagiert er sich in seiner Freizeit ehrenamtlich in der Freiwilligen Feuerwehr Bad Liebenstein, organisiert inzwischen als Jugendwart die Kleinsten. Nebenbei ist er im örtlichen Motorsportverein aktiv.

Schon während der Schulzeit war Felix klar, dass er auch für den Beruf seine Heimat nicht verlassen wollte. „Ich wollte einfach zu Hause bleiben, mich hier weiter engagieren und neben der Arbeit meinen Hobbys nachgehen“, erzählt er. Nach seinem Realschulabschluss hängte Felix noch einmal drei Jahre Schulzeit für das Abitur am Beruflichen Gymnasium in Schmalkalden an. Er schloss mit dem Schwerpunkt der Datenverarbeitung ab und überlegte sich, was er im Anschluss machen wolle. 

„Ich stehe seit jeher auf eigenen Beinen, da war ein klassisches Vollzeitstudium nichts für mich“, sagt Felix und begründet so seine Entscheidung für ein duales Studium. Mit dem Unternehmen Hirschvogel in Mark-suhl fand er einen Praxispartner, mit der Dualen Hochschule Gera-Eisenach (DHGE) einen Ausbildungsort. Drei Jahre lang studierte Felix für den Bachelor of Engineering in der Fachrichtung Produktionstechnik: „Dabei haben sich die Praxisphasen im Unternehmen mit den Theoriephasen in der Hochschule immer abgewechselt. In der DHGE habe ich das gelernt, was ich dann praktisch bei Hirschvogel anwenden konnte.“ Und nicht nur das: Auch zukunftsweisende Technologien spielten in Felix´ Ausbildung eine Rolle. So beschäftigte er sich beispielsweise für eine Projektarbeit mit den Möglichkeiten eines fahrerlosen Transportsystems. Denn autonomes Fahren ist nicht nur für die Autobahn eine Zukunftsperspektive. 

Das Studium gliederte sich für Felix in zwei Bereiche: Das Grundstudium und die Spezialisierung. Während in den ersten vier Semestern wichtige Grundlagen für technische Themen gelegt worden, folgte im Nachgang die Spezialisierung für die Fachrichtung der Produktionstechnik. Was ihm dabei am besten gefiel, das kann Felix gar nicht genau sagen. Zu viele Eindrücke kamen, zu unterschiedlich ist die Arbeit in den Fertigungslinien. Fakt ist aber, dass er sich nach seinem Abschluss im Herbst 2020 im Bereich der Arbeitssicherheit seines Unternehmens bewegen wird. Dann sind die Maschinensicherheit und der aufmerksame Umgang der Mitarbeiter mit Arbeitsschutzeinrichtungen die bestimmenden Themen. Und, aber das ist für einen Feuerwehrmann ja eh selbstverständlich, der Brandschutz im Marksuhler Werk. (ppb)