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13.11.17

Multimedia-Marketing (HS Schmalkalden)

#Marketing

Mal eben schnell das neue Produkt bei Instagram zu posten – dafür braucht man ja nun wirklichen kein Studium, oder? Um den „posten“-Button zu drücken, sicherlich nicht. Aber wann postet man denn am besten? Welche Hashtags sind sinnvoll? Wie verbinde ich die verschiedenen OnlineKanäle? Und wie gestalte ich einen Post so, dass er nicht untergeht im World Wide Web? Da sieht´s schon anders aus. Und wenn es dann noch in Richtung Marketingstrategie, Programmierung und Betriebswirtschaft geht, nun, spätestens dann lohnt sich ein Studium eben doch, zum Beispiel an der Hochschule Schmalkalden.



Studium, Schmalkalden, Thüringen, Multimedia-Marketing, Hochschule

Foto: © Cienpies Design&Communicationstock.

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Sechs Semester Zeit nimmt sich die HS Schmalkalden, um im Studiengang Multimedia-Marketing Marketingexperten für digitale Medien und Online-Kommunikation auszubilden. Diese sollen mit dem Abschluss als Bachelor of Science in der Lage sein, neue Entwicklungen im Bereich digitaler Medien zu bewerten, einen zielgruppenspezifischen Marketing-Mix zu entwickeln, Online-Marketing (SEO, SEM, Social-Media-Marketing) zu nutzen, digitale Medien wie Webseiten, Fotografie und Video, zu gestalten und schließlich auch das Projektmanagement und das Controlling der Marketingmaßnahmen zu organisieren.

In den ersten drei Semestern geht es in Schmalkalden um die Grundlagen der Wirtschaftsinformatik, der objektorientierten Programmierung, der Betriebswirtschaftslehre, der Marktforschung, des Marketings und der visuellen Kommunikation. Dazu stehen zum Beispiel auch Mathe und Informatik auf dem Studienplan. Das ist wichtig zu wissen, wenn man denkt, Marketing ist doch eher so Lari-Fari-Schöngeisterei. So ist es nämlich nicht. Die Studieninhalte sind umfangreich und erfordern Ausdauer und Motivation – ohne viel Zeit für Füßebaumelnlassen, denn mit dem vierten Semester wird in den zweiten Studienabschnitt gewechselt, der die Fachbereiche Online-Marketing sowie Multimedia- und Kommunikationssysteme vertieft. Pflichtmodule dabei sind unter anderem Marketing, Visuelle Kommunikation, Multimedia- und Kommunikationssysteme, Unternehmensführung ebenso wie Anwendungssysteme, Informationsmanagement, Software Engineering, IT-Sicherheit und Datenschutz und Projektmanagement. Aus den drei Wahlpflichtmodulen Visuelle Kommunikation, Unternehmensführung und Anwendungssysteme ist ein zusätzliches Modul auszuwählen – hier kann nach eigenem Interesse oder bereits mit Blick auf spätere Berufsaufgaben entschieden werden. Das fünfte Semester beinhaltet ein Pflichtpraktikum, bei dem die gelernten Inhalte in einem „richtigen“ Unternehmen angewendet werden soll. Wobei die HS die Möglichkeit bietet, diese Praxisphase als Auslandsstudium zu absolvieren.

Beendet wird das Studium mit dem sechsten Semester, in dem noch einmal Fachwissen in den Vertiefungsrichtungen vermittelt wird, und dem Schreiben der Abschlussarbeit, der Bachelor-Thesis. Damit kann gleich der Schritt ins Berufsleben gewagt werden. Mögliche Einsatzbereiche finden sich in den Abteilungen Online-Medien und E-Commerce, zum Beispiel als Social-Media-Manager, Webdesigner, Marketing-Consultant, Mitarbeiter SEO, Produktmanager und Projektmanager. Mit einem guten Bachelorabschluss bietet sich aber auch ein weiterführendes Masterstudium an. An der HS Schmalkalden beispielsweise „Angewandte Medieninformatik“. (mü)