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< Geomatiker - Kein bisschen vermessen
06.09.17

Mit dem Studium zufrieden?

Deutschlands Studenten sind mit der allgemeinen Studiensituation zufrieden. Das darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass vor allem die finanzielle Situation sowie der Mangel an Berufs- und Praxisbezügen im Studium für große Unzufriedenheit unter ihnen sorgt.


Mit 76,9 Prozent überwiegt unter den in Deutschland Studierenden die Anzahl derer, die mit ihrem Studium zufrieden sind. Dies ergab die Befragung von rund 40.000 Studenten im Rahmen unserer Studie „Fachkraft 2020“. Dem gegenüber stehen „nur“ 23,2 Prozent, die angegeben haben, insgesamt unzufrieden zu sein. Doch worin liegt diese Unzufriedenheit begründet? Die Antwort lässt sich mit einem Blick auf einige Teilaspekte der Studienzufriedenheit, die in unserer Studie beleuchtet wurden, ausfindig machen.

Studieren in Deutschland: Finanzen sorgen für Unzufriedenheit

Wenig überraschend ist es vor allem das fehlende Geld, welches für Unzufriedenheit sorgt. Hinsichtlich der finanziellen Situation während des Studiums gaben nur 49,2 Prozent - und damit weniger als die Hälfte - an, zufrieden oder eher zufrieden zu sein. Die Antwort „Unzufrieden“ ist mit 14,5 Prozent sogar am häufigsten zu verzeichnen. Nur 12,7 Prozent gaben an, in diesem Punkt zufrieden zu sein.

Nicht ganz so alarmierend, aber auffällig: Auch die Zufriedenheit beim Berufs- und Praxisbezug deutscher Studiengänge schneidet unter den Studenten eher mittelmäßig ab. Nur 59,2 % gaben an „Zufrieden” oder „Eher zufrieden“ zu sein. Bei den Aspekten „Leistungsanforderungen” und „Berufsperspektiven” kommen die Studiengänge hingegen gut weg und erreichen jeweils 76,1 und 75,0 Prozent positive Bewertungen.
(em/mü)

 

Ausführliche Studienergebnisse zum Thema sind online abrufbar unter:

studitemps.de/magazin/mit-studium-zufrieden-aber-geld-und-praxisbezug-fehlen