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07.10.20

Konstruktionsmechaniker #whatyouwant


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Foto: GEDA GmbH

Ich bin ...
Oliver, 20 Jahre und komme aus Gera. Nach meinem Realschulabschluss und der 11. Klasse an der Staatlichen Berufsbildenden Schule Technik habe ich die Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker bei der Firma Geda begonnen. Die hat ihren Hauptsitz im bayerischen Asbach-Bäumenheim, ich lerne aber in der Niederlassung Gera.

Bei uns im Unternehmen geht es um ...
Planung, Herstellung und dem Service von Bau- und Industrieaufzügen. Die Produktpalette reicht heute von kompakten 60 Kilogramm-Seilaufzügen bis hin zu 3,7 Tonnen Personen- und Lastenaufzügen. Es sind Hubhöhen von bis zu 400 Metern möglich. Hier in Gera fertigen wir dafür einzelne Bauteile, wie Türen für Aufzüge, aber auch komplette Aufzüge.

Auf den Beruf Konstruktionsmechaniker kam ich …
in der 11. Klasse. Da bekam ich erste Möglichkeiten, mit Metall zu arbeiten und ich merkte, dass es mir Spaß bereitete, produktiv zu sein. Bevor ich mich um den Ausbildungsplatz beworben hatte, informierte ich mich im Internet über den genauen Inhalt der Ausbildung.

Meine Ausbildung ...
dauert dreieinhalb Jahre. Sie ist sehr umfangreich und komplex. Ich erlerne die Grundfertigkeiten wie Feilen, Schleifen, Sägen, Bohren und viele weitere metallbearbeitende Tätigkeiten, aber auch zum Beispiel den Umgang mit den Schweißrobotern, dem Rohrlaser und dem Handschweißgerät. Außerdem gehört das Erlernen verschiedener Schweißtechniken dazu, die mit Zertifikat abgeschlossen werden.

Für die Berufsschule …

ist das Verständnis für Physik und Mathe sehr wichtig, denn es werden zum Beispiel komplexe Berechnungen aber auch Materialherstellung und -eigenschaften erörtert. Ebenso ist technisches Zeichnen Inhalt der schulischen Ausbildung. Man erhält auch Einblick, wie Konstruktionen auf Baustellen zum Einsatz kommen. Für mich ist die Berufsschulausbildung sehr umfangreich und dadurch nie langweilig. Nach meiner Einschätzung ist sie gut zu bewältigen, wenn man konzentriert und mit Lust an die Sache ran geht.

Die größte Herausforderung für mich war ...

in der Praxisausbildung die körperliche Arbeit, bei der man auch mal schmutzig wird und auch an die Lautstärke in einigen Arbeitsbereichen musste ich mich erst gewöhnen.

Für diesen Beruf ...
ist das Interesse an Metallverarbeitung wichtig sowie mit seinen Händen produktiv sein zu wollen.

Besonders viel Spaß macht mir ...
die Arbeit in der Schweißtechnik. Ich möchte in diesem Aufgabenbereich nach meiner Ausbildung arbeiten und erlerntes Wissen festigen. Gerne würde ich an Weiterbildungsmaßnahmen teilnehmen und vielleicht auch zu einem späteren Zeitpunkt meinen Technikerabschluss machen. (mü)