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10.02.16

Es geht wieder los

Die Wettbewerbe der 51. Runde von Jugend forscht starten. Die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler präsentieren ihre Forschungsprojekte zunächst auf den 85 Regionalwettbewerben im gesamten Bundesgebiet einer Jury und der Öffentlichkeit. Für die diesjährige Runde von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb haben sich insgesamt 12 058 Jugendliche angemeldet. Auf Regional-, Landes- und Bundesebene werden die Wettbewerbe von Unternehmen sowie von öffentlichen und privaten Institutionen ausgerichtet.


Die Jungforscher zeigen auch in diesem Jahr eine große Bandbreite an spannenden und innovativen Projekten in den sieben Jugend forscht Fachgebieten: So entwickelten zwei Nachwuchstüftler einen automatischen Fahrradkettenreiniger. Das geschlossene System überzeugt durch hohe Umweltverträglichkeit und eine einfache Bedienung. Untersucht wurde zudem, ob die Aluminiumsalze, die in vielen Deodorants enthalten sind, möglicherweise gesundheitsgefährdend für den Menschen sind. Seehunde und Kegelrobben sind in den vergangenen Jahren infolge der verbesserten ökologischen Qualität in die Ostsee zurückgekehrt. Eine Jungforscherin ging der Frage nach, welche Maßnahmen ergriffen werden sollten, um die Lebensräume dieser Tiere künftig wirksam zu schützen. Im Jahr der Fußball-EM begaben sich zwei Jungforscher auf die Spuren von Christiano Ronaldo und präsentieren eine mathematische Analyse des perfekten Schusses. Sehr erfindungsreich ist auch ein spezieller Spender, der es ermöglicht, ein Nuss-Nougat-Glas zu leeren, ohne dass Reste der leckeren Creme darin zurückbleiben. Diese und andere Beispiele beweisen, dass die Themenvielfalt der Forschungsprojekte bei Jugend forscht wieder nahezu grenzenlos ist.


Die Sieger der Regionalebene qualifizieren sich für die Landeswettbewerbe, die Anfang März 2016 beginnen. Den Abschluss der 51. Runde von Jugend forscht bildet das Bundesfinale vom 26. bis 29. Mai 2016 in Paderborn – gemeinsam ausgerichtet von der Stiftung Jugend forscht e. V. und vom Heinz Nixdorf MuseumsForum (HNF) als Bundespatenunternehmen.

 

„Wichtiger Bestandteil des bundesweiten Jugend forscht Netzwerks aus Schulen, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik sind die derzeit mehr als 140 Patenunternehmen, die sich als Gastgeber der Wettbewerbe engagieren. Ihre umfassende Unterstützungsleistung im Rahmen der größten Public-private-Partnership ihrer Art in Deutschland geht weit über herkömmliches Sponsoring hinaus“, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. „Vielmehr finden die Wettbewerbsveranstaltungen in der Regel auf dem Firmengelände der gastgebenden Unternehmen statt. Zum einen verkörpern sie auf diese Weise Jugend forscht vor Ort. Zum anderen leisten sie einen wichtigen Beitrag, Wirtschaft und Schule zusammenzubringen.“(em/mü)

 

Alle Infos zu Jugend forscht gibt´s hier»