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17.12.20

Betriebswirtschaftslehre (Studium): Der Klassiker - #whatyouwant

Auch wenn es da das ein oder andere Klischee über den „typischen“ BWL-Studenten gibt – Betriebswirtschaftslehre ist nach wie vor einer der beliebtesten. Studiengänge. Und zwar aus gutem Grund: Betriebswirtschafter sind in allen Bereichen der Wirtschaft gefragt.


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Foto: Song_about_summer - stock.adobe.com

Die allgemeine Betriebswirtschaftslehre beschäftigt sich mit der Funktionsweise eines Unternehmens – und zwar mit den Teilbereichen Produktion, Finanzierung, Bankwesen, Marketing, Controlling, Material- und Personalwesen, sowie Steuerwesen und Unternehmensführung – also immer dann, wenn es irgendwie um Gewinn, Umsatz und Kosten geht. Während des Studiums geht es dann erstmal darum zu verstehen, wie Unternehmen funktionieren und von welchen inneren und äußeren Faktoren sie abhängig sind. Dazu gehört aber nicht nur die Betriebswirtschaft, sondern auch der Bereich der Volkswirtschaft.

 

Volkswirtschaftslehre, auch Nationalökonomie oder Sozialökonomie genannt, ist darüber hinaus auch eine eigene Studienrichtung. Sie befasst sich mit den gesamtwirtschaftlichen Zusammenhängen zwischen privaten Haushalten, Unternehmen und dem Staat und untersucht Gesetzmäßigkeiten und Zusammenhänge bei der Produktion und Verteilung von Gütern und Produktionsfaktoren. In Thüringen bieten die Uni Erfurt, die HS Schmalkalden und die Uni Jena VWL-Studienrichtungen an.

 

Betriebswirtschaftslehre ist fast an jeder Hochschule im Freistaat zu finden, auch wenn es nicht immer BWL heißt, sondern beispielsweise Business Administration, General Management oder Economics. Neben den Bachelorstudiengängen gibt es auch duale und berufsbegleitende Studienmöglichkeiten. Zu den Studieninhalten des BWL-Studiums gehören dann neben Betriebswirtschaft und Volkswirtschaft Grundlagen des Managements, Rechnungswesen, Controlling, Wirtschaftsrecht, Marketing und Vertrieb, Personalmanagement, Produktion und Logistik, Online Management, internationales und strategisches Management, Wirtschaftsenglisch, Wirtschaftsmathematik und Statistik. Die Gewichtung der Inhalte hängt vom jeweiligen Studiengang ab, denn hier haben die Hochschulen verschiedene Schwerpunkte und Vertiefungen im Angebot. Dazu zählen auch Marketing, Handel, Steuern, Tourismus- und Eventmanagement sowie Personalmanagement, Sport-, Healthcaremanagement und Gastronomiemanagement.

 

Wer sich für ein BWL-Studium entscheidet, kann also aus dem Vollen schöpfen, sollte die Inhalte aber nicht unterschätzen. Sich nur für einen der Schwerpunkte zu interessieren, reicht da nicht aus. Vielmehr sind ein gutes Verständnis für Zahlen und Mathematik sowie für wirtschaftliche Zusammen hänge wichtig. Logisches und analytisches Denkvermögen sind weitere Voraussetzungen. Wer eine Karriere in einem international tätigen Unternehmen anstrebt, sollte auch ein, zwei Fremdsprachen im Gepäck haben. (mü)