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< Soziale Arbeit (FH Erfurt)
02.11.16

Sozialmanagement (HS Nordhausen)

Irgendwas Soziales

  Das machen viele. Allgemein bezeichnet „sozial“ wechselseitige Bezüge als eine Grundbedingtheit des Zusammenlebens, insbesondere des Menschseins. Wenn dich der Mensch als soziales Wesen interessiert, hast du vielleicht auch schon mal über ein Studium in dieser Richtung nachgedacht. Aber Sozialpädagogik oder Sozialwissenschaften ist dir irgendwie nicht genug? Wie wäre es dann mit Sozialmanagement, angeboten in Thüringen an der Fachhochschule Nordhausen.



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Foto: WavebreakMediaMicro/fotolia

In der Regelstudienzeit von sieben Semestern wird dort aus dir ein Bachelor Sozialwirt gemacht. Du stehst damit an der Schnittstelle zwischen wirtschaftlichem Handeln und sozialverträglichem Denken. Und das weißt du, im Dienstleistungssektor mit Fokus auf die Klienten – wie zum Beispiel Behinderte und Jugendliche – zu vermitteln. Im Vordergrund steht dabei einerseits die wirtschaftliche Sicherung und andererseits die themenbezogene soziale Weiterentwicklung der jeweiligen Organisation als verbundene Strategie. Die kombinierte Ausbildung verbindet betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse mit sozialwirtschaftlichen Handlungsfeldern und Strategien. 

In den Seminaren und Vorlesungen erwarten dich Inhalte wie: Einführung in die Sozialwirtschaft, gesellschaftswissenschaftliche Grundlagen, Grundlagen sozialer Arbeit, Betriebswirtschaft, Rechnungswesen, Personalwirtschaft, empirische Sozialforschung, Recht, Marketing, Führung und Organisationsentwicklung und Projektmanagement. Außerdem werden als Vertiefungsfächer Personalmanagement in sozialwirtschaftlichen Organisationen, Bürgerschaftliches Engagement, Freiwilligenmanagement und Bürgerstiftungen, Soziale und ökologische Gerontologie und Finanzierung von sozialwirtschaftlichen Organisationen angeboten. Im siebten Semester warten zudem Ergänzungsangebote wie beispielsweise Schreibwerkstatt, Forschungswerkstatt, Supervision und Managementtechniken. Außerdem steht – in der Regel im vierten Fachsemester – ein berufspraktisches Studiensemester (Praktikum) auf dem Plan. Dieses wird von der Hochschule vorbereitet, begleitet und ausgewertet und muss mindestens 20 Wochen dauern. Mit diesem Praktikum soll eine enge Verbindung zwischen Studium und Berufspraxis hergestellt und eine studiengangsbezogene Handlungskompetenz durch die Mitarbeit an konkreten Aufgabenstellungen in der Praktikumseinrichtung erworben werden. Zum Ende deines Studiums wartet dann noch das Bachelor-Seminar. Da geht es um deine Abschlussarbeit und die Betreuung dieser. 

Wo du nach deinem Studium mal landest? Ganz oben auf der Liste der möglichen Arbeitgeber stehen natürlich die örtlichen Träger von Alten- und Behindertenarbeit, der Gefährdeten- und Suchtkrankenhilfe, der Kinder- und Jugendarbeit sowie der Rehabilitation und Resozialisierung. Aber auch in Verbänden auf Landes- und Bundesebene bist du gefragt. Dazu bietet der Gesundheitsbereich innerhalb von Maßnahmen und Organisationen zur beruflichen (Wieder-)Eingliederung sowohl bei Anbietern von Integrationsleistungen als auch in Behörden und auch im Bereich der beruflichen Bildung weitere Alternativen. Die Ebenen, auf denen du als Absolvent dieses Studienganges Einsatzmöglichkeiten findest, sind gleichermaßen die Sachbearbeitung, Assistenz- und Stabsfunktionen wie auch als Projektentwickler und -mitarbeiter und bei Koordination und Vernetzung. (mü)