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01.09.15

Business Administration (FH Erfurt)

Business oder Betriebswirtschaft?

Zugegeben, Betriebswirtschaftslehre klingt nicht ganz so spektakulär wie Business Adminstration, eine Menge gemeinsam habe beide Studiengänge dennoch. Vor allem sind sie das Richtige für dich, wenn du später in der Unternehmensführung tätig sein möchtest, ob nun im Marketing, im Vertrieb oder auch in der Buchhaltung oder im Personalwesen. Das Besondere am Studiengang Business Administration: Er vermittelt neben den fachlichen wirtschaftlichen Kenntnissen auch verstärkt soziale Kompetenzen und ist sehr handlungsorientiert, also praxisbezogen.



Studium, Thüringen, Business Administration, Fachhochschule Erfurt

Foto: Erwin Wodicka/fotolia

In Thüringen wird der Studiengang Business Administration zum Beispiel an der Fachhochschule Erfurt angeboten. Und bevor du dein Wörterbuch durchblätterst: Ja, Business Administration bedeutet übersetzt nichts anderes als „Betriebswirtschaftslehre“. Und so überrascht auch der Blick auf die Studieninhalte nicht, denn hier geht’s in erster Linie genau darum. Vor allem in den ersten zwei Semestern, dem sogenannten Grundlagen-­ und Orientierungsstudium, stehen die betriebswirtschaftlichen Aspekte im Mittelpunkt. Es besteht aus elf Pflichtmodulen und dem Wahlpflichtmodul Business ­Englisch. Du wirst dich dabei unter anderem mit den Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, Mikroökonomie, Informationsverarbeitung, externem Rechnungswesen, Produktionswirtschaft und Logistik, Zivil­ und Wirtschaftsrecht, marktorientierte Unternehmensführung, Finanzwesen befassen. Neben einem guten Gefühl für Zahlen kommt es dabei vor allem auf Interesse an wirtschaftlichen Inhalten und logisches Denkvermögen an.

Du schließt das Grundlagenstudium mit einer Vorprüfung ab, bevor du dann ins dritte Semester und damit in das Vertiefungsstudium startest. Hier geht es dann, wie der Name schon ahnen lässt, um vertiefende Kenntnisse in einer Studienrichtung, die du selbst wählen kannst: Rechnungswesen, Markt-Management, Organisations­ und Prozessmanagement oder Human Resource und Mittelstand. Sinnvoll ist natürlich, wenn du weißt, in welchem Bereich du später arbeiten möchtest. Je nachdem erwarten dich dann im dritten und vierten Semester größtenteils Seminare zu beispielsweise Investition und Finanzierung, Marktforschung, betriebliche Logistik oder Personalentwicklung. Hast du im dritten und vierten Semester die geforderten Prüfungsleistungen in Form von sogenannten „Credits“ erreicht, geht’s ins fünfte Semester und damit hinaus in die Praxis zum Berufspraktikum. Dabei kannst du nicht nur ausprobieren, wie gut du das bisher Gelernte verinnerlicht hast und anwenden kannst. Auch die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und vielleicht schon „einen Fuß in die Tür bekommen“ bei einem potenziellen Arbeitsgeber, solltest du dabei nutzen.

Bevor du dann aber wirklich im Berufsleben ankommen kannst, wartet im sechsten Semester noch die Bachelorarbeit, mit der du dein Studium abschließen wirst. Danach bist du als Bachelor of Arts bereit für den Einsatz in der freien Wirtschaft oder du investierst noch einmal vier Semester und hängst den Masterstudiengang Business Management dran. 

Aufgepasst: Der Studien gang ist durch Numerus Clausus zulassungsbeschränkt und nimmt am Dialogorientierten Serviceverfahren teil. Das heißt, die Bewerbung erfolgt in drei Schritten über das Internetportal www.hochschulstart.de. (mü)