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25.02.16

Jenaer Jugend forscht

Die Gewinner des dritten Regionalwettbewerbs Jena von Jugend forscht stehen fest. Nach einem erlebnisreichen Wettbewerbstag beim Patenunternehmen ZEISS wurden die Regionalsieger heute ermittelt und von Dr. Ulrich Simon, Patenbeauftragter von ZEISS, und Sabine Eisenbrand, Wettbewerbsleiterin des Regionalwettbewerbs, beglückwünscht. Insgesamt brachte der Wettbewerb 14 Erstplatzierte hervor, die sich für den Landeswettbewerb Thüringen qualifiziert haben.


Im Bereich Biologie in der Sparte Jugend forscht gewannen Hannah Dunger (links) und Jasmin Stubenrauch von der Montessorischule Jena. Sie untersuchten die Schädel von Labormäusen und verglichen ihre Messergebnisse mit denen eines Computertomographen. (Foto: ZEISS)

Im Bereich Biologie in der Sparte Jugend forscht gewannen Hannah Dunger und Jasmin Stubenrauch von der Montessorischule Jena. Sie untersuchten die Schädel von Labormäusen und verglichen ihre Messergebnisse mit denen eines Computertomographen.

In der Sparte Schüler experimentieren im Bereich Arbeitswelt bekam Johanna Walther vom Staatlichen Angergymnasium Jena für ihr Projekt zur Beständigkeit und mikrobiologischen Abbaubarkeit von Feuchttüchern den ersten Preis – sie erhielt außerdem einen Sonderpreis für Umwelttechnik.

In diesem Jahr wurde zum ersten Mal der Sonderpreis Optik verliehen: Maurice Zeuner, Konstantin Schwark und Max Bräuer vom Carl-Zeiss-Gymnasium Jena erhielten die Auszeichnung für die wellenoptischen Untersuchungen an speziellen Glasfasern. Der von Dr. Michael Kaschke, Vorstandsvorsitzender der Carl Zeiss AG, gestiftete Preis soll in den kommenden fünf Jahren in Höhe von jeweils 100 Euro an Gewinnerprojekte gehen, die sich mit dem Forschungsfeld optische Technologien auseinandersetzen.

Das Patenunternehmen ZEISS hat wieder den ZEISS Schulpreis im Wert von 3.000 Euro verliehen, der gestaffelt an das Carl-Zeiss-Gymnasium Jena, die Staatliche Jenaplanschule Jena sowie das Staatliche Angergymnasium ging. Kriterien für die Vergabe der Preise waren neben den Platzierungen auch die Anzahl der eingereichten Projekte je Schule und das breite Spektrum der Themen in Bezug auf die Fachgebiete.

Simon war fasziniert von der Kreativität und Neugier der Jungforscher und der Vielfalt der vorgestellten Projekte: „Einfallsreichtum hat bei ZEISS Tradition: Schon unser Firmengründer Carl Zeiss, dessen 200. Geburtstag wir in diesem Jahr begehen, legte durch seinen Erfindergeist den Grundstein für den heute weltweit tätigen Technologiekonzern ZEISS. Auch deshalb ist die Begeisterung junger Menschen für Technik und Naturwissenschaften für uns eine Erfolgsgrundlage.“

Kinder und Jugendliche aus insgesamt neun Schulen aus Jena hatten sich bei dem Wettbewerb angemeldet. 16 Projekte wurden in der Sparte Schüler experimentieren für Schüler bis 14 Jahre eingereicht; 21 Projekte für die Sparte Jugend forscht für die 15- bis 21-Jährigen. Insgesamt 76 Teilnehmer hatten sich mit 37 Arbeiten bei dem dritten Regionalwettbewerb in Jena beteiligt, der 2016 das Motto "Neues kommt von Neugier!" hat. Die Jungforscher präsentierten ihre Projekte bei dem Wettbewerb nicht nur vor einer Jury, die sich aus Wissenschaftlern, Hochschul- und Gymnasiallehrern sowie Experten aus der Wirtschaft zusammensetzt, sondern auch der Öffentlichkeit(em/mü)