Du in Europa
Internationalität ist auf dem Vormarsch. Auch im Berufsleben wird es immer wichtiger, dass du dich auch auf internationalem Boden behaupten kannst. Dazu gehört aber einiges mehr, als in der Schule eine Fremdsprache zu lernen. Interkulturelle Erfahrungen zum Beispiel, und die gibt es nun mal nicht im Lehrbuch. Das sieht auch der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Ernst Burgbacher, so. Er nahm an der Vergabe des sogenannten Mobilitätszertifikates Teil. Das erhielten 25 Auszubildende des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, des Deutschen Rentenversicherungsbundes und des Bundesamtes für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen dafür, dass sie den Schritt aus der Heimat gewagt hatten.
Sie hatten im vergangenen Sommer an einer vierwöchigen Berufsfelderkundung in Bournemouth (Südengland) und Derry (Nordirland) teilgenommen. Hier besuchten sie zur Verbesserung ihrer Sprachkenntnisse die dortigen Sprachschulen und bearbeiteten verschiedene berufsbezogene Projekte. Neben der Vertiefung der beruflichen Fachkenntnisse standen insbesondere der Erwerb von Qualifikationen wie Fremdsprachenkompetenz sowie interkulturelle Kompetenzen im Mittelpunkt des Aufenthaltes.
"Deutschland braucht kluge Köpfe. Für die erfolgreiche Positionierung Deutschlands im internationalen Wettbewerb benötigen wir motivierte und entsprechend qualifizierte Fachkräfte." erklärte Burgbacher. Er machte deutlich, dass die Mobilitätsförderung in der beruflichen Bildung und die damit verbundene Förderung internationaler Kompetenzen für die Bundesregierung wichtige Themen sind.
Zumindest für die Auszubildenden des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie gibt es auch im Jahr 2011 wieder einen vierwöchigen Auslandsaufenthalt. Die im Rahmen des EU-Programms "Leonardo da Vinci" geförderte Ausbildungsmaßnahme wird gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Internationale Beziehungen an der Berliner Friedrich-List-Schule durchgeführt.(em/mü)
Kategorie: Ausbildung





