Der Mathe – Olymp ruft
Vom 8. bis 11. Mai treten Deutschlands größte Mathetalente in Trier an, um olympisches Gold zu gewinnen. Die Bundeswettbewerbe der Mathematik Olympiade gehen in diesem Jahr in die 50. Runde. Bei diesem Wettbewerb treffen sich im Bundesfinale die besten 192 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, um den Mathe - Olymp zu erklimmen. Jetzt nur noch in zwei Klausuren bestehen, 120 Korrektoren überzeugen und die anderen 191 Teilnehmer hinter sich lassen somit wäre der Weg auf den Mathe - Olymp geebnet. Am Wettbewerb nahmen in diesem Jahr über 220.000 Schülerinnen und Schüler teil, der bereits im September 2010 in die Startlöcher ging. In 50 Jahren brachte es der Wettbewerb laut Angaben bereits auf 10 Millionen Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
„50 Jahre Mathematik-Olympiaden stehen für viele anspruchsvolle Aufgaben und kreative Lösungswege, stehen für Spaß an der mathematischen Herausforderung und für eine gute Tradition. Die Zukunft ist und bleibt eine Gleichung mit vielen Unbekannten – aber ich bin zuversichtlich: für Mathe-Olympioniken ist auch die sicher lösbar", meinte der Bundespräsident Christian Wulff, Schirmherr dieses Wettbewerbs.
Die Mathematik-Olympiade ist ein Wettbewerb, bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter Klausurbedingungen mathematische Höchstleistungen erbringen. In insgesamt vier Runden müssen sie logisches Denken, Kombinationsfähigkeit und den kreativen Umgang mit mathematischen Methoden unter Beweis stellen. Wer auf Schul-, Regional-, und Länderebene überzeugt, schafft den Sprung in die Bundesrunde. In der ehemaligen DDR ins Leben gerufen, hat sich der Wettbewerb nach der Wiedervereinigung zu einem gesamtdeutschen Erfolgsmodell entwickelt.
Die 50. Bundesrunde wird in diesem Jahr vom Land Rheinland-Pfalz zusammen mit dem Mathematik-Olympiaden e.V. ausgerichtet. Welche Nachwuchsmathematiker den Mathe - Olymp erreicht haben, zeigt sich bei der Preisverleihung am 11. Mai. Dort werden die besten Olympioniken um 9:30 Uhr in der ehemaligen Reichsabtei St. Maximin in Trier geehrt.(em/en)
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