Bundeswehr sicherte Krankenversorgung beim Papstbesuch
Zehntausende Menschen kamen am vergangenen Freitag und Samstag nach Erfurt, um einen Blick auf Papst Benedikt XVI werfen zu können. Klar, dass hier nicht nur Sicherheitskräfte, sondern auch hunderte Rettungskräfte im Einsatz waren. Die Bundeswehr sicherte mit dem Sanitätsregiment 32 aus Weißenfels das Public Viewing am Steigerwaldstadion ab.
Insgesamt waren 200 Soldaten im Einsatz, um den so genannten Behandlungsplatz 100 militärisch (siehe Bild) zu betreuen. Darunter befanden sich zehn Ärzte. Der Behandlungsplatz bot Platz für sechs Intensivbehandlungsplätze und 30 Pflegebetten. Pro Stunde konnten theoretisch 100 Menschen medizinisch versorgt werden.
Nach Angaben der Bundeswehr hat die Zusammenarbeit mit allen zivilen Beteiligten wie dem Deutschen Roten Kreuz und der Feuerwehr hervorragend funktioniert. Und die meisten hatten noch nie einen solchen Behandlungsplatz der Bundeswehr gesehen. So nutzten auch viele der zivilen Unterstützer die Möglichkeit, um sich einfach mal ein Bild zu machen, was die Soldaten im Stande sind, zu leisten. So trug letztlich auch die Bundeswehr zum guten Gelingen des Papstbesuches am Wochenende bei. (em/rw)
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